Kaltgepresster Saft – Premium Qualität

22.09.2026
Kaltgepresster Saft – Premium Qualität
Kaltgepresster Saft – Premium Qualität

Kaltgepresst bedeutet, dass Obst und Gemüse ohne Wärmezufuhr ausgepresst werden, typischerweise unter 40 °C. Statt schnell rotierender Messer arbeitet eine Presse mit langsamem Druck, dadurch entsteht keine Reibungswärme.

Was ist der Unterschied zu dem Saft, den Du zu Hause machst? Wie kann Saft ohne Hitze haltbar sein? Was bedeutet HPP? Warum setzt sich der Saft ab? Und darfst Du ihn in der Schwangerschaft trinken? Diese Seite beantwortet die häufigsten Fragen rund um kaltgepressten¹ Saft.

Highlights

  • Kaltgepresst bedeutet Pressung ohne Wärmezufuhr, typischerweise unter 40 °C.
  • Das Hochdruckverfahren (HPP) macht den Saft haltbar und inaktiviert Mikroorganismen, ohne ihn zu erhitzen.
  • Selbst gepresster Saft hält gekühlt rund 24 bis 48 Stunden, mittels HPP behandelter Saft mehrere Wochen.
  • Eine natürliche Absetzung ist ein Qualitätsmerkmal, da keine Zusatzstoffe zur Homogenisierung verwendet werden.
  • „Nativ kaltgepresst“ stammt aus dem Ölbereich und ist bei Saft unüblich.

Was ist kaltgepresster¹ Saft?

Ein kaltgepresster¹ Saft aus Obst und Gemüse unterscheidet sich in zwei wesentlichen Merkmalen von herkömmlichen Säften:

  • Zum einen wird der Pressvorgang mit einer anderen Methode durchgeführt.
  • Zum anderen wird die Haltbarkeit des Saftes nicht durch Hitze gewährleistet.

Die kaltgepressten¹ Säfte von LiveFresh bestehen aus ausgewähltem Obst und Gemüse. Weil weder beim Pressen noch beim Haltbarmachen Hitze zum Einsatz kommt, bleibt der frische Geschmack erhalten. Wir verraten Dir, wie das funktioniert.

Der Pressvorgang von Obst und Gemüse

Einfach ausgedrückt ist kaltgepresster¹ Saft frischer Saft, der durch einfaches Pressen von Obst und Gemüse ohne Hitzeeinwirkung hergestellt wird. Bei einer Zentrifugalpresse werden Früchte und Gemüse mit schnell rotierenden Messern zerkleinert, der Saft wird anschließend durch die Rotation vom Fruchtfleisch getrennt. Durch hohe Drehzahlen und Reibung entsteht dabei bereits im Pressvorgang Wärme. Beim Kaltpressen wird die Frucht lediglich mittels Druck ausgepresst. Während des Pressvorgangs entsteht keine Reibungswärme, der Saft wird also schonend aus der Frucht gepresst.

Die Haltbarkeit des Saftes

Der andere wesentliche Unterschied zu herkömmlichem Saft ist die Methode der Konservierung. Herkömmliche Säfte werden überwiegend durch Hitze pasteurisiert, wodurch Keime und Bakterien abgetötet werden. Die dabei eingesetzte Temperatur verändert allerdings den Geschmack des Saftes. Kaltgepresster¹ Saft wird stattdessen durch das Hochdruckverfahren HPP für mehrere Wochen haltbar gemacht, ohne dass der Saft Hitze ausgesetzt wird. Das Verfahren basiert auf einem extrem hohen Wasserdruck, der auf das fertig abgefüllte Produkt aufgebracht wird. Durch den Druck werden Keime und Bakterien inaktiviert.

Was ist HPP?

Das Hochdruckverfahren HPP ist ein Haltbarkeitsverfahren, das vor über 100 Jahren entdeckt wurde. In der Lebensmittelbranche ist es dennoch eine junge Technologie, weil es bis in die 1990er Jahre kaum eingesetzt wurde. Wir verwenden es, um unsere Säfte haltbar zu machen. Dabei entsteht keinerlei Hitze, der Saft wird zu keinem Zeitpunkt erhitzt. Die Mikroorganismen, die für die Gärung verantwortlich sind, werden mittels hohem Druck von circa 6.000 bar inaktiviert. Zum Vergleich: Im Marianengraben, dem tiefsten Punkt des Meeres, herrscht ein Wasserdruck von rund 1.100 bar. Der Vorteil des Verfahrens liegt darin, dass der frische Geschmack und die Farbe erhalten bleiben. Dadurch behalten unsere Säfte über die gesamte Haltbarkeitsdauer die sensorischen Eigenschaften eines frisch gepressten Saftes.

Warum setzt sich kaltgepresster¹ Saft ab?

Diese Frage gehört zu den drei am häufigsten gestellten. Die Antwort ist simpel. In frischem Saft befinden sich kleine Teilchen wie zum Beispiel Fruchtfleisch, die schwerer sind als der flüssige Teil des Saftes. Durch eine lange Standzeit kann sich also ein Satz am Boden des Saftes bilden. Diese natürliche Trennung ist in kaltgepresstem¹ Saft deutlicher erkennbar als in herkömmlichen Säften, da diese durch bestimmte Verfahren und Zusatzstoffe homogenisiert werden. Da unsere Säfte zu 100 % aus frischem Obst und Gemüse gepresst und abgefüllt werden, verhindern wir die natürliche Trennung zu keiner Zeit. Sie ist ein Qualitätsmerkmal, auch wenn sie von manchen Konsumenten als negativ wahrgenommen wird. Wir von LiveFresh verfolgen die Absicht, unseren kaltgepressten¹ Saft stets im natürlichen Zustand zu belassen.

Vor dem Öffnen einmal kräftig schütteln genügt, dann ist der Saft wieder gleichmäßig verteilt.

Kaltgepressten Saft selber machen

Kaltgepressten Saft kannst Du zu Hause selbst herstellen. Entscheidend ist das Gerät: Ein Slow Juicer (auch Entsafter mit Pressschnecke genannt) arbeitet mit wenigen Umdrehungen pro Minute und presst die Frucht langsam aus. Eine Zentrifuge zerkleinert das Obst dagegen mit schnell rotierenden Messern, dabei entsteht Reibungswärme.

Slow Juicer oder Zentrifuge?

Der Unterschied liegt in der Drehzahl:

  • Slow Juicer: rund 40 bis 80 Umdrehungen pro Minute, Pressung durch Druck, kaum Wärmeentwicklung.
  • Zentrifugalentsafter: rund 6.000 bis 15.000 Umdrehungen pro Minute, Zerkleinerung durch Messer, spürbare Reibungswärme.
  • Zitruspresse: für Orangen und Zitronen ausreichend, für Gemüse ungeeignet.

Für kaltgepressten Saft im engeren Sinne brauchst Du also einen Slow Juicer. Zentrifugensaft ist streng genommen kein kaltgepresster Saft.

So gehst Du vor

  1. Obst und Gemüse gründlich waschen. Bei Bio-Ware kann die Schale meist dranbleiben, bei konventioneller Ware besser schälen.
  2. In Stücke schneiden, die in den Einfüllschacht passen. Kerne von Steinobst entfernen.
  3. Hartes und weiches Obst abwechselnd einfüllen, das verhindert Verstopfungen.
  4. Direkt in eine saubere Flasche abfüllen und randvoll machen, das reduziert den Sauerstoffkontakt.
  5. Gekühlt lagern und zügig trinken.

Ein Richtwert für die Menge: Für ein Glas mit 250 ml brauchst Du je nach Sorte rund 500 g Obst oder Gemüse.

Wie lange hält selbst gepresster Saft?

Deutlich kürzer als gekaufter. Selbst gepresster Saft ohne weitere Behandlung ist im Kühlschrank etwa 24 bis 48 Stunden haltbar. Danach verändern sich Farbe und Geschmack. Genau an dieser Stelle liegt der Unterschied zu unseren Säften: Durch das Hochdruckverfahren sind sie mehrere Wochen haltbar, ohne dass Hitze zum Einsatz kommt. Wenn Du nicht jeden Tag pressen möchtest, findest Du unsere kaltgepressten Säfte hier.

Was heißt nativ kaltgepresst?

„Nativ kaltgepresst“ stammt aus dem Ölbereich, nicht aus der Saftherstellung. Bei Speiseölen bezeichnet „nativ“ ein Öl, das ausschließlich mechanisch gewonnen wurde, ohne chemische Raffination. „Kaltgepresst“ ergänzt, dass dabei keine Wärme zugeführt wurde. Bei nativem Olivenöl extra sind beide Angaben gesetzlich geregelt.

Bei Saft gibt es den Zusatz „nativ“ nicht. Wer nach „nativ kaltgepresst“ sucht und dabei an Saft denkt, meint in aller Regel schlicht Saft, der ohne Wärmezufuhr gepresst wurde. Die beiden Begriffe gehören also zu zwei verschiedenen Produktwelten:

  • Bei Öl: „nativ“ und „kaltgepresst“ sind definierte Qualitätsangaben mit eigenen Anforderungen.
  • Bei Saft: „kaltgepresst“ beschreibt das Pressverfahren ohne Wärmezufuhr, „nativ“ ist hier unüblich.

Wichtig für Deine Kaufentscheidung: „Kaltgepresst“ sagt etwas über die Pressung aus, aber nichts darüber, ob der Saft danach erhitzt wurde. Ein Saft kann kalt gepresst und anschließend pasteurisiert worden sein. Entscheidend ist deshalb immer die Kombination aus beidem: kalt gepresst und nicht erhitzt.

Kaltgepresster Saft im Supermarkt: worauf Du achten solltest

Kaltgepresste Säfte findest Du im Handel fast immer im Kühlregal, nicht im Saftregal. Das ist der schnellste Hinweis: Was ungekühlt monatelang haltbar ist, wurde in aller Regel erhitzt.

Drei Punkte, die Du auf der Flasche prüfen kannst:

  • Steht dort „nicht erhitzt“ oder „ohne Pasteurisierung“? „Kaltgepresst“ allein sagt nur etwas über die Pressung aus.
  • Wie lange ist der Saft haltbar? Wenige Wochen gekühlt spricht für ein schonendes Verfahren, mehrere Monate ungekühlt gegen eines.
  • Steht „aus Fruchtsaftkonzentrat“ in der Zutatenliste? Dann wurde dem Saft Wasser entzogen und später wieder zugeführt.

Die Verfügbarkeit im stationären Handel schwankt stark nach Region und Marktgröße. Verlässlicher ist die Bestellung direkt beim Hersteller, weil dort die Kühlkette vom Abfüllen bis zur Haustür durchgängig ist. Unsere Säfte werden gekühlt versendet und kommen in einer Thermobox bei Dir an, das komplette Sortiment findest Du in der Saftübersicht.

Kaltgepresster Saft in der Schwangerschaft

Die Frage zielt fast immer auf denselben Punkt: Ist der Saft unbehandelt oder behandelt? Empfehlungen für die Schwangerschaft raten von rohen, unbehandelten Säften ab, etwa frisch gepressten Säften an Saftbars oder selbst gepressten Säften, die länger stehen. Der Grund ist das Keimrisiko, nicht der Saft an sich.

Hier liegt der Unterschied zwischen zwei Produkten, die beide „kaltgepresst“ heißen können:

  • Frisch gepresster Saft ohne weitere Behandlung: unbehandelt, kühl lagern und zügig trinken.
  • Kaltgepresster Saft mit Hochdruckbehandlung (HPP): Der Saft wird nicht erhitzt, aber durch hohen Druck behandelt, wodurch Mikroorganismen inaktiviert werden.

Unsere Säfte werden mittels HPP behandelt. Wie das Verfahren funktioniert, erklären wir auf der Seite Was ist HPP?.

Unabhängig vom Verfahren gilt: In der Schwangerschaft sollte die Ernährung individuell abgestimmt sein. Ob und in welcher Menge Saft für Dich passt, besprichst Du am besten mit Deiner Frauärztin, Deinem Frauarzt oder Deiner Hebamme. Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung.

Häufig gestellte Fragen zu kaltgepressten¹ Säften

Welche kaltgepressten¹ Säfte eignen sich für eine Saftkur?

Grundsätzlich kannst Du alle LiveFresh Säfte für eine Saftkur verwenden. Am einfachsten ist ein fertig zusammengestelltes Saftkur-Paket, denn die enthaltenen Säfte sind in Reihenfolge und Zusammensetzung aufeinander abgestimmt. Du kannst frei wählen, ob Du die Kur 3, 5 oder 7 Tage lang machen möchtest.

Hier findest Du weitere Informationen: Die 12 häufigsten Fragen zur Saftkur

Wie werden die kaltgepressten¹ Säfte von LiveFresh versendet?

Wir versenden unsere kaltgepressten¹ Säfte in einer nachhaltigen Thermobox. Dazu verwenden wir Wellpappe mit doppelwandiger Struktur, die die Säfte auf natürliche Weise kühlt. Die gesamte Verpackung ist zu 100 % recycelbar und kann in der Papiertonne entsorgt werden.

Wie soll ich kaltgepressten¹ Saft zu Hause lagern?

Du solltest die Säfte im Kühlschrank lagern. So bleiben sie frisch und Du kannst sie jederzeit kühl genießen. Aufgrund des Hochdruckverfahrens sind die Säfte gekühlt und geschlossen gelagert mehrere Wochen haltbar. Du findest das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Deckel.

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